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Das Vorsorge-Set von Stiftung Warentest

Die wichtigsten Dokumente, zu denen wir in unseren Vorsorge-Beratungsgesprächen raten, sind die Vorsorgevollmacht und die Patientenverfügung.

Also, genau die Dokumente, die jede und jeder von uns schon soooooooooo lange erstellen möchte. Das leidige Thema aber immer und immer wieder vor sich her schiebt, weil man sich mit dem eigenen Ableben beschäftigen müsste…, weil man noch zu jung ist …, weil das alles so kompliziert ist…, weil das noch Zeit hat …, weil … weil… weil…

Das kennen wir doch alle!!!

Selbst wenn man von Unfällen hört, die tödlich endeten und den Entscheidungen und Problemen im Anschluss. Oder von Krankheiten erfährt, die ganz plötzlich handlungsunfähig machten. Oder jemand vom schrecklichem Familienstreit erzählt, weil es kein Testament gab – fällt dieser Schritt einfach wahnsinnig schwer. Sogar wenn es im Freundeskreis oder der näheren Umgebung passiert ist.

Ich kann Dir aber auch sagen,

💜 dass du als Ehepartner nicht automatisch über alles Mögliche bestimmen darfst, wenn Dein Partner verstirbt.

💜 dass du als Elternteil gar nichts für Dein Kind regeln kannst, wenn es einen Unfall hatte.

💜 dass Deine Eltern und/oder Geschwister nicht automatisch für Eure Kinder zuständig sind, wenn Dir und Deinem Partner etwas passiert.

Im Zweifel bestimmt nämlich das ein Betreuungsgericht. Dieses benennt einen Bevollmächtigten, der dann Entscheidungen trifft, die Du oder andere Angehörige nicht mitentscheiden dürfen. Das sind ehrenamtlich tätige Menschen und unter diesen gibt es auch „Gute“ und „nicht so Gute“.

Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen: Wenn man es endlich gemacht hat, kann das auch sehr befreiend sein. Ein: „Endlich geschafft!“ macht mächtig stolz und erleichtert ungemein.

Schieb den Gedanken, dass der Tod vorbeikommt, wenn man sich mit Ihm beschäftigt, beiseite und denk dir: Das ist wie mit dem Regen und dem Schirm! Wenn du einen Schirm mitnimmst regnet es meistens nicht, aber wehe du hast ihn Zuhause gelassen.

Es geht ganz einfach

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind zusammen mit Betreuungsverfügung und Testament in einem wirklich gut gemachten Set zu haben. All diese Dokumente können Sie natürlich auch gerne mit unserer Hilfe erstellen, aber mit den wirklich detaillierten Erklärungen, geht das auch ganz einfach alleine Zuhause.

Dafür empfehlen wir: Das Vorsorge-Set von Stiftung Warentest:

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Für Dich entstehen keine Mehrkosten!

Mit diesem Vorsorge-Set habe ich auch ohne jegliche Kenntnisse bereits vor über 10 Jahren unsere gesamte Vorsorge getroffen. Es enthält die entsprechenden Formulare zum heraustrennen und die Möglichkeit sich weitere Exemplare für Familienangehörige online herunterzuladen.

Diese Sets werden regelmäßig überarbeitet und den aktuellen Gesetzen angepasst. 2023 hat sich in der Gesetzeslage beispielsweise extrem viel verändert. Einige Paragraphen bekamen neue Nummern und auch bei den Formulierungen hat sich viel getan. Damit es Angehörige und auch Ärzte einfacher haben den Willen des Patienten zu befolgen und es nicht zu Unstimmigkeiten kommt.

Dies ist bereits die 9. Auflage und wurde im Juni 2026 herausgegeben. Wir überarbeiten diesen Blogbeitrag jährlich im Juli und kontrollieren welches die aktuellste Ausgabe ist.


Wie kommen Ärzte, Krankenhäuser, Betreuungsgerichte, Notare & Anwälte an wichtige Informationen?

Diese Dokumente müssen nicht zwingend von einem Notar erstellt werden. Die Formulare von Stiftung Warentest enthalten alle wichtigen Punkte in den richtigen Formulierungen.

Gut ist es aber, wenn man diese Dokumente selbständig in das ZVR (Zentrales Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer) online einträgt bzw. hinterlegt. Dort haben seit 2023 nicht nur Notare und Betreuungsgerichte Zugriff auf die wichtigsten Informationen, sondern auch Ärzte und Krankenhäuser um im Notfall die richtigen Entscheidungen treffen bzw. die hinterlegten Verfügungsberechtigten zu kontaktieren.


Von den Online-Angeboten, bei denen man diese Formulare online ausfüllen und hinterlegen kann, raten wir dringend ab. Bei unseren Recherchen haben wir leider nicht herausfinden können, wo all diese Daten gespeichert werden und wie sicher sie dort sind.


Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Zögern Sie nicht und senden Sie uns eine Mail oder kommen persönlich mit uns ins Gespräch.


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Warum mich das ALT WERDEN und der TOD so beschäftigen…

Foto – KI generiert !

Ich bin jetzt Ü50, die Wechseljahre lassen grüßen und die ersten Wehwehchen winken auch schon. Ich fühle mich trotzdem nicht alt und der Tod ist noch weit weg. DACHTE ICH!

Ende 2023 hatte mein Mann einen Bänderriss, hat auf Homeoffice umgestellt, sein Bein drei Wochen hochgelegt und war nach Weihnachten – als er wieder mehr laufen konnte – schnell aus der Puste und hatte Schmerzen im Unterschenkel. Wir schoben es auf Konditionsverlust und Muskelkater nach der Schonung. Als ich dann aber vor Silvester eine echt extrem dicke „Krampfader“ am Unterschenkel sah, hab ich Ihn direkt in die Notaufnahme gebracht, denn der Hausarzt war im Urlaub und an der 116117 (Bereitschaftsdienst) ging niemand ran.

Nach langem Warten ging es mit den ersten Blutergebnissen dann plötzlich ganz schnell. Das war eine SEHR ausgewachsene Thrombose und nach dem sofortigen MRT dann schnell eine extreme Lungenembolie. Herz und Lunge waren voller Blutgerinnsel und ein großes hing „am seidenen Faden“ zwischen den beiden Organen und drohte in die Lunge zu geraten. Er musste SOFORT strikt liegenbleiben, durfte sich absolut nicht mehr bewegen und bekam die entsprechenden Medikamente, um das aufzulösen. Das googlen sollte man sich wie immer absolut verkneifen (nur 20% überleben das wenn es erstmal in der Lunge ist).

Man sagte mir als ich abends ging, dass wenn es sich löst er sofort nach Düsseldorf geflogen wird und man mich anruft. Mit dem Gedanken: „vielleicht überlebt er die Nacht nicht“, versuchte ich also einzuschlafen. Was natürlich nicht klappte. In meinem Kopf geisterten 1000+1 Frage herum und einige wenige tauchten immer wieder auf. Was muss ich eigentlich tun wenn „der Fall der Fälle“ eintritt? Was sind meine Aufgaben? Wir sind neu in Neuss, welcher Bestatter ist dann zuständig? Wie schnell muss ich eine Beerdigung organisieren?

Das waren natürlich nicht die einzigen Gedanken, aber die, die mir (als Ich-bin-auf-alles-Vorbereitet-Mensch) am meisten im Kopf geblieben sind. Selbst als er die Nacht unbeschadet überstanden, nach fünf Tagen Herz-Intensiv-Station wieder nach Hause durfte, blieben diese Fragen fest verankert. Was auch daran liegen könnte, dass meine Mutter am Silvesterabend (unsere Party hatte ich eh schon abgesagt) das gleiche Spiel spielte und mit einem angerissenen Aneurysma nach Osnabrück geflogen wurde.

Seitdem ließen mich diese Gedanken nicht los und ich machte Termine mit Bestattern um mich zu informieren. Ich erhielt alle Antworten und lernte noch sehr viel mehr. Auch über mich und menschliche Hemmschwellen. Schon als ich Termine vereinbarte tauchte die Frage auf: Passiert jetzt Jemandem was, wenn ich das Thema angehe? Und vor dem jeweiligen Bestattungsinstitut kostete es mich immer eine große Überwindungs-Anstrengung wirklich hineinzugehen. Das Thema ist so negativ in meinem Hirn verankert, dass es mich tatsächlich erschreckt und aber auch aufgeweckt hat, unbedingt damit anders umgehen zu müssen.
Wir alle!
Denn ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen Menschen so geht.

Außerdem ist mir bewusst geworden, dass auch meine Eltern und Schwiegereltern (alle Ü80) uns in nicht allzuferner Zukunft vor genau die gleichen Herausforderungen stellen werden.

Manuela und ich haben uns nach vielen Jahren hier in Neuss 2025 wiedergefunden. Da auch sie viele gute Gedanken zu den Themen ALT WERDEN und TOD sowie ebenfalls den Traum etwas in der Richtung zu unternehmen, kamen wir zusammen und haben die Agentur LEBENSWEG gegründet, um allen Menschen diese Fragen zu beantworten, das Thema zu normalisieren und Ängste zu nehmen.

Warum interessierst Du dich für das Thema, schreib es gerne in die Kommentare oder per Mail oder WhatsApp.


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„Alt werden“ – was ganz normales!

Foto – KI generiert !

Ich bin ja schon immer älter geworden. Ist ja ganz normal, wird ja jeder.

Aber bei mir ist das irgendwie was ganz anderes. Ich will jetzt nicht mein Sternzeichen Widder ins Spiel bringen, aber vielleicht liegt es ein bisschen daran?!? Wir Widder sind ja so Kraftpakete und wollen ja auch immer mit dem Kopf durch die Wand, so sagt man es uns jedenfalls nach.

Als ich so ungefähr 21 war, da ging es mit dem gefühlten alt werden richtig los, dass mir das älter werden irgendwie auffiel. Ich sage mal rückblickend war ich mit 21 so in meiner vollen Kraft. Ich stand in meinem Saft und war in voller Blüte. Wenn Du weißt, was ich meine… Und dann wurde ich älter und auf einmal war ich 29 und da merkte ich das erste Mal, dass ich älter geworden bin. Mir ist es die ganzen Jahren nicht aufgefallen, aber mit 29 war ich etwas kraftloser als sonst. Die durchzechten Nächte vielen mir schwerer in der Verarbeitung am nächsten Tag und das Durchhaltevermögen ließ etwas nach.

Dann ging das Leben wieder so seinen Gang, die geistige Krise über mein Alt werden war überwunden und ich lebte das Leben halt weiter, wie man halt so lebt. Mitte 30 startete ich mit Yoga, um entspannter zu werden und mich fit zu machen fürs Alter. Ende 30, genau mit 39, gab es den nächsten Energieverlust und wurde mir das Alt werden wieder bewusst. Meine Kraft ließ nach und die Frösche im Yoga wurden zur Qual. Also trainiert und trainierte ich, um diesen Energieverlust mit Muskelaufbau irgendwie in den Griff zu bekommen. Die Jahre zogen dahin. Die Kraft ließ mehr und mehr nach.

Und schwups wurde ich 49 und war mitten in den Wechseljahren angekommen. Auf allen Ebenen der totale Kraftverlust mit Schweißausbrüchen, Schlaflosigkeit und Vitamin- und Hormonmangel. Auch nach fast 10 Jahren im Wechsel scheint kein Ende in Sicht.

Nun gehe ich langsam auf die 60 zu. Habe mich jetzt darauf eingestellt, dass ich mit super hartem Training gar nichts mehr erreiche und gebe mich dem Alt werden hin. Mache morgens zum Aufstehen Gymnastik im Bett, damit ich die müden Knochen aus dem Bett raus bekomme und gehe mit Hund spazieren und nur noch schwimmen, weil Wasser bekanntlich trägt. Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann diese Gelassenheit eingesetzt hat und ich die Kraft habe Kraft sein lassen. Rückblickend kamen die kraftnehmenden Schübe alle 10 Jahre.

Die Altersforschung besagt, dass der Mensch in zwei Schüben vergleichsweise dramatisch altert – mit ungefähr 44 Jahren und um den 60. Geburtstag herum. Dann bleibe ich gespannt und schauen wir mal, wie es weiter geht.

Wie ergeht es Dir mit dem Altwerden?