Manchmal weiß man Dinge, die glaubt man selbst garnicht zu wissen. Je älter ich werde, umso mehr Wissen tritt zu tage. Inzwischen bin ich aufgrund meiner Lebenserfahrung überzeugt, dass wir in uns natürlich vieles gelerntes Wissen, aber auch tiefes intuitives Wissen gespeichert haben und dieses Wissen sich zeigt, wenn wir es dringend brauchen.
Ganz besonders in Notsituationen und wenn es brenzlig im Leben wird. Zu solchen Notsituationen zählt natürlich auch der Verlust eines sehr nahestehenden Menschen. Wie ihr wisst, habe ich vor nicht all zu langer Zeit meine Tante verloren. Rückblickend habe ich die ganze Zeit – ab dem Verlust und während der Trauer – total intuitiv gehandelt und tue es noch. Ich habe meine Gefühle raus gelassen. Habe meine Wut rausgeschrien. Habe geweint, wenn die Tränen kamen. Habe nichts zurück gehalten. Alles was ich fühlte bekam seinen Raum. Und meine Trauer wollte einen speziellen Raum.
Ich erinnere mich, dass eine Trauerbegleiterin mir einmal sagte, dass die Trauerorte sich auch ändern könnten. Erst ist es der Friedhof und dann ein ganz anderer Ort. Als Trauernder geht man durch Trauerphasen und in jeder Phase können die Bedürfnisse ganz unterschiedlich sein.
Erinnerungshütte
Da meine Tante eine anonyme Beisetzung wollte und ich noch nicht mal wusste, wo ihre Asche in Köln verstreut wurde, habe ich gemerkt, dass ich einen eigenen Trauerort schaffen musste.
Ich machte es zunächst für mich und später für meine ganze Familie. Als erstes war der Raum digital. Im WhatsApp-Status postet ich die Fotos meiner Tante, dann bei Instagram und später zeigte ich auch Reels. Doch der digitale Raum reichte mir nicht aus und so ging ich in mir auf die Suche, was ich jetzt brauche.
In meinem Garten in Neuss habe ich ein Gartenhaus, dass ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht nutzte. Es ist mehr eine stylische skandinavische Hütte, die mir als Raum für Yoga diente. Da ich kein Yoga mehr praktiziere, war der Sinn verloren gegangen. Ideal, um dieser Hütte einen neuen Sinn und Zweck zu geben.
Nachdem ich eine Vorauswahl aller Fotoalben und Fotokisten von meiner Tante getroffen hatte, war klar, dass ich ihre Fotos und Andenken in dieser Hütte installiere und den Raum zu einer Erinnerungshütte umfunktioniere. Da ich nicht nur gerne an mich, sondern auch an andere denke, machte ich es auch für meine ganze Familie.
Ich bestellte verschiedene Mobilees und konnte das Eintreffen kaum erwarten. 24 Stunden später hingen rund 80 Fotos aus dem Leben meiner Tante in der Hütte. Diese Fotos aufzuhängen, die einzelnen Etappen ihres Lebens zu betrachten und alles aufeinander abzustimmen, tat mir sehr gut. Ich erinnerte mich an all meine Besuche bei ihr, ob in Spanien oder Köln. Unsere gemeinsamen Skiurlaube und die vielen Feste.
Ich drapierte ihre Sammlerstücke – die verschiedensten Engel – stellte Kerzen auf und zündete sie jedes Mal an, wenn ich mich mit einer Tasse Tee zu meiner Tante in die Hütte setzte. Dort las ich all die Liebesbriefe ihres Mannes aus den 1970er Jahren, die per Luftpost zwischen Köln und Valencia geschickt wurden. Stellte ihre Lieblingsparfüms auf und hing einige ihrer Kleidungsstücke, die mir nicht passten auf.
Der Duft in den Kleidern
In den ersten Wochen hatte ich jeden Tag etwas von meiner Tante an. Ich trug kein schwarz, aber immer ein Kleidungsstück oder Schmuckstück von ihr. Die ersten Wochen sind meist geprägt vom nicht loslassen wollen und so entwarf ich ein Trauerschmuckstück. Ihren Lieblingsanhänger und zwei Perlen für die Zwillingsschwestern knüpfte ich an einem Band zusammen. Ich trug es wochenlang, bis ich es nicht mehr fühlte. Meine Tante sammelte ihr Leben lang Engel und bestickte Taschentücher. Zur Abschiedsfeier in der Erinnerungshütte gab ich jedem der Gäste ein Taschentuch mit ihrem ganz eigenem Duft, der noch zu riechen war.
Freiheit schafft kreativen Raum
In dem ich mir die Freiheit nahm meiner Intuition zu folgen und das umzusetzen, was mir durch den Kopf oder mein Herz ging, konnte ich Stück für Stück loslassen. Nach gut 3 Monaten ließ das Bedürfnis nach in die Hütte zu gehen. Ich merkte, dass ich den Trauer-Raum nicht mehr brauchte. So nahm ich an einem Tag alle Fotos ab und packte sie in eine schöne Kiste. Auch in meinem Zuhause räumte ich die Erinnerungsstücke zusammen und reduzierte sie auf ein Minimum. Ich holte mir meinen persönlichen Lebens-Raum zurück. Auf einmal erinnerte ich mich an ein Gästebett, dass ich noch hatte und richtete mir die Hütte neu ein, um einen Raum für mich zu schaffen, indem ich mich zurückziehen und entspannen kann. All das zeigt mir, dass dieses intuitive Wissen mein Handeln beeinflussen kann, um besser und entspannter mit dem Verlust umgehen zu können. Gleichzeitig hilft es mir alles besser zu verarbeiten. Denn Trauer braucht Zeit und Raum, manchmal einen imaginären, manchmal einen realen. Wichtig ist, dass Du Deinen eigenen Raum schaffst und auf Deine Intuition hörst.
Wie gehst Du mit der Trauer um? Welchen Raum hast Du geschaffen? Erzähl uns davon!
Weil sie die eineiige Zwillingsschwester meiner Mutter war und mich wie niemand anderes in meinem Leben so intensiv begleitet hat.
Als Rosi vor 3 Jahren, im Jahr 2023, Darmkrebs diagnostiziert wurde, habe ich gespürt wie es mir durchs Mark ging. Die erste Fahrt nach der Diagnose von meinem Arbeitsort Wiesbaden zu ihr nach Köln hat mich geschüttelt. Der Gedanke an Ihren Verlust hat mich verrückt gemacht. Schon da begannen bei mir die schrecklichen Vorstellungen, wie es ohne sie sein würde.
Cool – wie Rosi immer war, eine Kölsche Jecke mit spanischen Wurzeln – ließ sie sich nichts anmerken von ihrer Todesangst und sagte dem Krebs den Kampf an. Etliche Operationen folgten: Teile des Darms wurden entfernt sowie die Milz und etliche Lymphdrüsen, ein halbes Jahr später Teile der Leber. Die Metastasen breiteten sich weiter aus. Rosi blieb tapfer und ließ sich ihr Leben nicht nehmen. In der Reha ging sie nicht zur Einzeltherapie, weigerte sich immer über den Krebs reden zu müssen.
Mit ihrem kölschen Akzent sagte sie: „Der Krebs ist da, das wissen wir nun. Na und? Ständig drüber reden und immer sagen: Ich habe Krebs (äffte sie ihrer Therapeutin nach) Hilft auch keinem!“ Und so ging sie regelmäßig zu den Chemos und probierte verschiedene Verfahren aus. Mit ihren über 80 Jahren wollte sie es wissen.
Meine Mutter Christa, ihre Zwillingsschwester, war immer an ihrer Seite. Zusammen entschieden sie alles. Auch wenn meine Mutter immer sagte: „Das muss Rosi selber wissen.“ So fragte Rosi bei jeder Entscheidung: „Christa, was denkst Du?“ Uns allen war klar, das die Lage ernst ist. Und so zog ich von meinem Arbeitsort auch wieder zurück nach Neuss, um näher an meinen Zwillingen zu sein. Sie füllten gemeinsam ihre Patientenverfügungen aus und ich wurde als Tochter/Nichte mit eingetragen. Sie entschieden gemeinsam, wie und wo sie beerdigt werden wollen. Sie planten mit mir zusammen 2024 eine Spanienreise, traten sie aber nicht an, weil eine OP dringend erforderlich wurde. Und ich saß allein im Urlaub und wurde vor Kummer krank. Zu stark sind unsere Verbindungen und mein Mitgefühl. Die Zeit nach der Diagnose war uns allen kostbar, kaum auszuhalten, manchmal super fröhlich, zerrend, traurig, aber einfach zu kurz.
Unser letztes großes Fest war die Hochzeit meiner Großcousine in Schottland, 2025. Wir sind nochmal alle dort hingeflogen und haben gefeiert. Rosi musste sich zwar gegen 19 Uhr hinlegen, weil sie einfach immer schwächer wurde, aber die Erinnerung an das gemeinsame Fest trägt uns alle noch heute.
Stille Generation
Ein Phänomen war auch ihre Schmerzlosigkeit. Ihr ging es 3 Jahre lang körperlich immer gut. Sie hatte keine Schmerzen. Trauer hatte sie und auch manche depressiven Tage, aber bis zu letzt keine Schmerzen. Wenn ich sie mal in traurigen Stunden erwischte, wollte sie die auch weg wischen. Ich habe ihr immer geraten auch traurig zu sein und ihr gesagt, dass sie guten Grund dazu hat. Wenig später gab es immer etwas zu lachen und der Kummer war vorbei. Leider wuchsen die Metastasen weiter und eine der letzten Chemos zeigte keine Wirkung. So wurde die Dosis erhöht und das erste Mal hatte Rosi einen totalen Energieabfall und konnte nicht mehr aufstehen. Sie fiel aus dem Bett bei meiner Mutter und meine Mutter hatte nicht die Kraft sie hoch zu hiefen. So schlief sie auf dem Boden, weil beide niemanden in der Nacht zur Hilfe rufen wollten. (Ganz das Verhalten der stillen Generation.) Am nächsten Tag fuhr meine Mutter sie nach Köln ins Krankenhaus. Und da begann das Desaster.
Laut Krankeninfo schätzte der behandelnde Arzt die Situation meiner Tante ein und ging davon aus, dass er es mit einer Patientin von 82 Jahren zu tun hat, die nicht mehr selbständig gehen kann und der Diagnose nach schon längst das Zeitliche hätte gesegnet haben sollen. Eine schwere Lungenentzündung schwächte sie zusätzlich und sie konnte sich kaum noch artikulieren.
Wann setzt die Patientenverfügung ein?
Was passierte? Die Patientenverfügung setzte ein. Und in der war zu lesen, dass Rosi keine lebensverlängernden Maßnahmen wollte. Man hatte ihr nur noch Sauerstoff gegeben und Schmerzmittel. Bis wir – meine Mutter und ich – die Situation verstanden und der Arzt nur nach dem Ist-Zustand ging und nicht ihre Vorgeschichte kannte, war Rosi mehrere Tage ohne Flüssigkeit und Nahrung! Wir haben interveniert. Als sie dann endlich wieder Flüssigkeit und Nahrung bekam, konnte sie sich auch wieder artikulieren. Doch der Arzt sah keine Hoffnung. Er sagte mir, dass eine Lungenentzündung in solch einer Situation auch ein Segen sein könnte. Ich habe mit ihm intensiv gesprochen und auch die Situation meiner Tante vor dem Energieabsturz berichtet. Doch er wollte sie ins Hospiz abschieben.
Das wollte meine Tante nicht erleben, mit Hospiz verband Rosi ganz schlimme Erinnerungen an eine Freundin und so wollte Rosi nicht enden. Sie wollte wenn zu Hause sterben. Und so legte ich alle Hebel in Bewegung und organisierte eine 24 Stunden Pflege, da meine Mutter auch an ihre Grenzen kam und einen häuslichen Palliativarzt!
Zwischen Zeit und Raum
Trotz der häuslichen Vorkehrungen wollte der behandelnde Arzt meine Tante auf einer Palliativstation verweisen, damit sie dort zu Kräften kommt. Inzwischen hatten sie das Antibiotika abgesetzt, das hätte meine Tante selbst veranlasst. Auf der Palliativ angekommen und mit dem Wissen, dass sie bald nach hause kann, wenn sie die Lungenentzündung überstanden hatte, lebte sie nochmal richtig auf. Sie hatte Appetit und witzelte nochmal. Mir erzählte sie zum x-ten Mal eine Geschichte aus meiner Kindheit, wie sie mit mir in Spanien – als ich gerade mal drei Jahre alt war – in ihre Lieblingsbar zum Franzosen gegangen war. Dort trank sie gerne Cocktails mit Zuckerrand, den ich auf der Theke sitzend auch bekam, natürlich ohne Alkohol. Wir hatten immer einen guten Draht. Mein ganzes Leben habe ich mit ihr verbracht. Ich selbst konnte die Zwillinge nicht unterscheiden und habe oft zu meiner Tante Mutti gesagt, weil die beiden sich auch im hohen Alter zum verwechseln ähnlich sahen und immer die gleichen Sachen trugen. Nun lag meine Tante klein und gebrechlich vor mir. Geschwächt von den letzten Tagen ohne Nahrung und wütend als ich ihr erzählte, dass man das Antibiotika abgesetzt hätte, weil sie es angeblich nicht mehr wollte. Sie versicherte, dass sie das nicht veranlasst hätte. Da sagte ich ihr nur: „Rosi, werde gesund und komm aus dem Krankenhaus raus. Und dann verklagen wir sie!“ Sie lachte nochmal richtig kräftig und herzlich.
Das war das letzte Gespräch. Am nächsten Tag war sie kaum noch ansprechbar. In der Nacht hatte sich ihr Zustand verschlimmert. Sie lag in der Babyhaltung und atmete schon ganz unregelmäßig. Das erfahrene Paliativteam bereitete uns vor, dass es nicht mehr lange dauern würde. Noch an dem Abend des 1. März 2026 verließ Rosi diese Welt.
Zeit nehmen für Abschied
Am nächsten Tag durften wir uns von ihr in aller Ruhe verabschieden. Sie hatten ihr ein T-Shirt mit einem Tiger angezogen und ihre Hände entspannt über die Decke gelegt. Über zwei Stunden saß meine Mutter, ihre Zwillingsschwester, und ich an ihrem Totenbett. Da die beiden Zwillingsschwestern anonym beerdigt werden wollten, war das auch die letzte Gelegenheit sich zu verabschieden.
Mir ging das persönlich alles viel zu schnell. Ich hatte das Gefühl unter Druck zu stehen und alles sofort erledigen zu müssen. Innerhalb von wenigen Tagen wurde die Wohnung meiner Tante in Köln entrümpelt und aufgelöst. Sogenannte „Freunde“ von Ihr standen in den Startlöchern, um sich Rosis Möbel unter den Nagel zu reißen. Mir kamen sie vor wie Aasgeier, die ständig um uns Trauernde kreisten nur um Beute zu machen.
Die anonyme Bestattung bezahlten wir dann auch zwischen Tür und Angel bei dem Bestatter zu Hause. Ich kam mir vor, als wenn ich einen Dealer besuchte.
Abschied ist etwas persönliches
Es fühlte sich alles nicht richtig für mich an, so dass ich mit meiner Großcousine in Schottland beschloss, dass ich eine Abschiedsfeier für Rosi organisiere. Rosi wollte, dass ihre Asche in Köln verstreut wird, den Wunsch hatten wir ihr erfüllt. Ganz anonym ist das geschehen. Doch wie sieht es für die Hinterbliebenen aus? Wie und wo können wir trauern? Ich lebe in Neuss und brauchte etwas, wo ich trauern konnte – einen Ort. Zunächst nutzte ich die neuen Medien und stellte die schönsten Bilder in meinen WhatsApp Status. Ich dokumentierte meine Gefühle auf Instagram und machte kleine Videos von den Bildern meiner Tante.
Dann schaute ich alles durch, was ich in Köln aus der Wohnung vor den Aasgeiern retten konnte und beschloss mein Gartenhäuschen zu einer Erinnerungshütte an Rosi umzugestalten. Gesagt, getan. Ich kaufte Mobilees und hing Fotos aus dem gesamten Leben meiner Tante auf. Stellte ihre Parfums dort hin und einige ihrer Kleider. In meiner ganzen Wohnung verteilte ich ihre Engelchen, die sie ihr Leben lang gesammelt hatte. Diese Eigenart habe ich auch 😉
Rituale schaffen
6 Wochen nach dem Tod meiner Tante lud ich meine nächsten Verwandten zu mir ein. Sehr passend, denn in der katholischen Kirche gibt es ein Sechs-Wochen-Amt und bei den Yogis braucht es 40 Tage um etwas zu verarbeiten. Intuitiv machte ich es ohne nachzudenken. Am Abend vor dem Abschiedsfest kreierte ich einen „Adios-Rosi-Cocktail“ und bereitete ein deutsch-spanisches Büffet vor. Am Morgen des Abschiedsfestes verfasste ich spontan eine Rede und als die 10 engsten Verwandten kamen, lud ich sie in die Erinnerungshütte ein. Jeder bekam ein besticktes Stofftaschentuch, die Rosi gesammelt hatte und dann hielt ich das erste Mal eine Trauerrede. Zum Ende der Rede verteilte ich die Rosi-Cocktails und sagte: “ Wenn Rosi uns jetzt zu schaut, dann würde sie sagen: ‚Stößchen bevor es nach Glas schmeckt.'“ Wir hatten einen wirklich schönen Tag zusammen, erinnerten uns, weinten und lachten.
Mich hat es veranlasst ein regelmäßiges Cousinchen-Treffen einmal im Jahr zu etablieren. Es tat gut zusammen zu trauern und die Familie und unsere Gemeinschaft zu spüren. Letzte Woche habe ich die Fotos im Gartenhäuschen abgenommen. Den Ort brauche ich jetzt nicht mehr.
Gestern bin ich über die Zoobrücke in Köln gefahren, da habe ich an Rosi gedacht und im Radio lief das Lied „Geboren um zu leben“ von Unheilig.
Rosi hat mir ihr ganzes Leben vorgelebt wirklich zu leben. Spaß und Freude zu haben. Mal fünfe grade sein zu lassen. Ganz wie die Kölner „gönne können“ und jeden sein lassen, wie er ist. Sich nicht zu verbiegen und immer weiter zu machen, immer wieder aufzustehen, nie aufzugeben. Das Leben einfach zu lieben!
Wir waren geboren um zu leben Mit den Wundern jener Zeit Sich niemals zu vergessen Bis in alle Ewigkeit Wir waren geboren um zu leben Für den einen Augenblick Bei dem jeder von uns spürte Wie wertvoll Leben ist
Elias spürte, wie die Welt um ihn herum leiser wurde. Das Ticken der Wanduhr, das ihn früher nervös gemacht hatte, war zu einem sanften, fast rhythmischen Herzschlag geworden. Er lag in seinem Bett, die Fenster standen offen, und der Duft von spätem Sommer und reifem Obst wehte herein. Er war müde – eine Müdigkeit, die nicht in den Muskeln saß, sondern tief in seiner Seele, als hätte er eine sehr lange, sehr schöne Reise hinter sich.
Als er die Augen schloss, veränderte sich der Raum. Die Wände schienen sich aufzulösen, nicht in Dunkelheit, sondern in ein weiches, warmes Licht, das an das Glühen kurz vor dem Sonnenuntergang erinnerte.
Sie war bereits da.
Sie trug kein schwarzes Gewand, keine Sense, kein Gesicht, das vor Strenge erstarrt war. Sie saß in dem alten Sessel an seinem Fenster, genau dort, wo seine Frau früher oft gesessen und gelesen hatte. Ihr Kleid hatte die Farbe von Nebel über einem ruhigen See, und ihre Hände – sie wirkten vertraut, wie die Hände einer Mutter, die ein Kind nach einem anstrengenden Spiel in eine Decke einwickelt.
Elias empfand keine Angst. Er empfand eine tiefe, fast kindliche Neugier.
„Bist du es?“, fragte er leise. Seine Stimme klang klarer als noch vor einer Stunde.
Sie lächelte, und ihr Lächeln war wie eine Welle, die sanft an den Strand rollt. Sie stand auf und trat an sein Bett. Sie wirkte nicht wie eine fremde Macht, sondern wie ein Teil von ihm, den er lange vergessen hatte.
„Ich bin der letzte Atemzug deines Tages, Elias“, sagte sie. Ihre Stimme war kein Klang, den man mit den Ohren hörte, sondern ein Gefühl, das sich wie eine warme Umarmung um sein Herz legte. „Du hast lange gearbeitet, viel geliebt und viel erfahren. Jetzt ist es Zeit, die Last abzulegen.“
Sie beugte sich über ihn, und in ihren Augen sah er nicht das Ende, sondern alles, was er je geliebt hatte: das erste Leuchten der Sterne, das Lachen seiner Kinder, das Geräusch von Regen auf dem Dach. Es war keine dunkle Auslöschung. Es war ein Zurückkehren in eine Quelle, die ihn kannte, bevor er überhaupt ein Name war.
„Ist es schwer?“, fragte er, obwohl er die Antwort schon spürte.
„Nein“, flüsterte sie und legte ihre Hand sanft auf seine Stirn. „Es ist so leicht wie das Fallenlassen eines Blattes im Herbst. Man muss nichts tun, man muss nirgendwo mehr hin. Man darf einfach nur sein.“
Elias spürte, wie der letzte Widerstand in seinem Körper nachgab. Die Grenzen seines Ichs, die ihn sein ganzes Leben lang gehalten hatten, begannen zu verschwimmen. Es war, als würde er nicht sterben, sondern sich weit ausdehnen – hinaus in den Raum, hinaus in die Stille, hinein in eine Geborgenheit, die keine Worte brauchte.
Die Hüterin hielt seine Hand, als sie die Schwelle überschritten. Es gab keinen Schmerz, nur das sanfte Gefühl, endlich daheim anzukommen. Die Sonne am Horizont ging nicht unter; sie fing gerade erst an, in einer Art Licht zu leuchten, für die er hier unten keine Farben hatte.
Sie hatte ihn nicht geholt. Sie hatte ihn nur nach Hause begleitet.
Wie wirkt diese Geschichte auf Dich? Entspricht die „Hüterin“ in dieser Erzählung dem Bild, das Du vielleicht auch im Herzen trägst?
Dieser Text ist KI-generiert. Entstand aber nach einem langen Gespräch mit der künstlichen Intelligenz, in dem wir darüber diskutierten warum die Menschheit den Tod so männlich, düster und abschreckend interpretiert. Die Erkenntnisse teile ich hier ein andermal mit Euch.
Diese Geschichte hat die KI mir erstellt als ich erzählt hatte wie ich den Tod sehe und mir wünschen würde, dass das mehr Menschen sehen könnten. Ich sende diese Idee hiermit also in die Welt hinaus und frage: Wie siehst du das?
Ich erinnere mich dunkel als meine Oma mütterlicherseits starb, war ich 6 Jahre. Im Leichenschauhaus lag meine Oma einige Tage aufgebahrt und wir gingen öfter hin. Ich musste vor dem Gebäude stehen bleiben und warten bis meine Mutter mit verschiedenen Verwandten wieder raus kam. Ich sollte meine Oma in dem Zustand nicht mehr sehen, sie in Erinnerung behalten wie sie zu Lebzeiten war. Verstanden habe ich das nicht.
Als dann einige Jahre später mein Opa, ihr Mann starb, war ich nicht viel älter und anscheinend immer noch zu jung, um den Toten zu sehen. Diesmal war ich mit in der Leichenhalle, doch es stellten sich mehrere vor mich, damit ich meinen Opa nicht noch mal sehen konnte. Wieder hieß es: „Halte ihn lebend in Erinnerung!“
Als mein Opa väterlicherseits starb, erfuhr ich es als Erste am Telefon und musste seinem Sohn, meinem Vater, über den Tod seines Vaters informieren. Sehen durfte ich meinen Opa mit inzwischen 18 Jahren auch nicht.
Den ersten Toten, den ich dann sah, war mein eigener Vater, da war ich 22. In dem gleichen Jahr starb seine Schwester, meine Tante, nicht gesehen, meine Oma väterlicherseits, nicht gesehen, eine andere Tante, nicht gesehen, ein Cousin, nicht gesehen …
Für mich fühlt es sich wie eine Lücke in der Beziehung an, wenn ich die Menschen in diesem „Zustand“ des Todes nicht mehr sehen darf. Meinen Vater zu sehen, seinen kühlen Körper noch mal zu berühren und Abschied zu nehmen, tat mir gut und hat mir geholfen über den Verlust ein wenig hinweg zukommen. Ich denke auch über 30 Jahre später noch an diese Minuten im Krankenhaus, wo ich auf seinem Bett saß. Sein Bein spürte ich in meinem Rücken, drückte mich dagegen, um diesen Moment nie zu vergessen. Und dieser Moment ist bis heute immer noch nicht vergessen.
Jahre später habe ich den neuen Lebensgefährten meiner Mutter nach langer Krankheit beim Übergang vom Leben in den Tod begleitet. Das war für mich am stimmigsten. In der Phase der Begleitung habe ich auch oft an meinen verstorbenen Vater zurück gedacht. Da ich meinen Vater nicht begleiten konnte und durfte, er war nach einer OP plötzlich gestorben. Meine Mutter und mich hatten sie nicht frühzeitig informiert. Mit der Sterbebegleitung des Lebensgefährten meiner Mutter hatte sich ein Kreis geschlossen. Wir durften in aller Ruhe Abschied nehmen. Bis zum letzten Atemzug saßen wir mit 5 Frauen um ihn rum: redeten mit ihm, streichelten ihn, sprachen ihm gut zu, aßen zwischendurch sogar, weil das Warten uns alle hungrig gemacht hatte. Und gaben dem Leben und dem Tod Raum. Seine Tochter erzählte ihm noch ihr ganzes Leben, dass der Vater zum Teil nicht mitbekommen hatte. Wir lauschten gemeinsam jedem seiner Atemzüge. Die Abstände des Ein- und Ausatmens wurden immer länger und länger. Es war zu Silvester 2016/2017 und als er den letzten Atem aus stieß, stand für uns die Zeit still. Wir machten die Fenster auf, um die Seele davon fliegen zu lassen, just in dem Moment startete das Feuerwerk und rundums Krankenhaus feierten alle und böllerten – es war Neujahr. Für mich ein unvergessliches Erlebnis mit dem Tod.
Haustiere nehmen auch Abschied
Es macht etwas mit uns, wenn wir Sterbende auf der letzten Etappe begleiten dürfen. Ich habe dadurch viel mehr Demut und Dankbarkeit entwickelt. Heute kann und darf ich frei entscheiden, ob ich jemanden noch sehen möchte oder nicht. Schwieriger haben es unsere Haustiere. Sie können nichts bestimmen. Sie erfahren es manchmal garnicht, wenn ihr Frauchen oder Herrchen gestorben ist.
Dabei ist es wichtig auch für Tiere, ob Hunde, Katzen, Pferde etc. Abschied zu nehmen. Sie müssen fühlen und schnuppern, dass Ihr Mensch nicht mehr atmet, sich verändert und kalt wird. Dann können sie loslassen.
Der Film „Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft“ zeigt was geschieht, wenn Tiere nicht Abschied nehmen können. In dem Film geht es um einen Musikprofessor (gespielt von Richard Gere) und seinen japanischen Akita-Hund Hachiko. Seine Treue zu seinem Herrchen wärt weit über den Tod hinaus. In dem Film wartet der Hund jeden Tag auf die Rückkehr seines Herrchens um 17 Uhr am Bahnhof. Nachdem sein Herrchen an Herzversagen in der Uni verstorben ist und nicht zurückkehrt, gibt die Witwe den Hund an den Sohn weiter. Doch Hachiko akzeptiert ihn nicht und läuft immer wieder weg, um täglich um 17 Uhr seine Warteposition am Bahnhof einzunehmen. Er wartet auf sein Herrchen und das bis zu seinem eigenen Tode.
Wie sehen Sie es – möchten Sie die Verstorbenen noch sehen? Oder warum lieber nicht?
Ich bin jetzt Ü50, die Wechseljahre lassen grüßen und die ersten Wehwehchen winken auch schon. Ich fühle mich trotzdem nicht alt und der Tod ist noch weit weg. DACHTE ICH!
Ende 2023 hatte mein Mann einen Bänderriss, hat auf Homeoffice umgestellt, sein Bein drei Wochen hochgelegt und war nach Weihnachten – als er wieder mehr laufen konnte – schnell aus der Puste und hatte Schmerzen im Unterschenkel. Wir schoben es auf Konditionsverlust und Muskelkater nach der Schonung. Als ich dann aber vor Silvester eine echt extrem dicke „Krampfader“ am Unterschenkel sah, hab ich Ihn direkt in die Notaufnahme gebracht, denn der Hausarzt war im Urlaub und an der 116117 (Bereitschaftsdienst) ging niemand ran.
Nach langem Warten ging es mit den ersten Blutergebnissen dann plötzlich ganz schnell. Das war eine SEHR ausgewachsene Thrombose und nach dem sofortigen MRT dann schnell eine extreme Lungenembolie. Herz und Lunge waren voller Blutgerinnsel und ein großes hing „am seidenen Faden“ zwischen den beiden Organen und drohte in die Lunge zu geraten. Er musste SOFORT strikt liegenbleiben, durfte sich absolut nicht mehr bewegen und bekam die entsprechenden Medikamente, um das aufzulösen. Das googlen sollte man sich wie immer absolut verkneifen (nur 20% überleben das wenn es erstmal in der Lunge ist).
Man sagte mir als ich abends ging, dass wenn es sich löst er sofort nach Düsseldorf geflogen wird und man mich anruft. Mit dem Gedanken: „vielleicht überlebt er die Nacht nicht“, versuchte ich also einzuschlafen. Was natürlich nicht klappte. In meinem Kopf geisterten 1000+1 Frage herum und einige wenige tauchten immer wieder auf. Was muss ich eigentlich tun wenn „der Fall der Fälle“ eintritt? Was sind meine Aufgaben? Wir sind neu in Neuss, welcher Bestatter ist dann zuständig? Wie schnell muss ich eine Beerdigung organisieren?
Das waren natürlich nicht die einzigen Gedanken, aber die, die mir (als Ich-bin-auf-alles-Vorbereitet-Mensch) am meisten im Kopf geblieben sind. Selbst als er die Nacht unbeschadet überstanden, nach fünf Tagen Herz-Intensiv-Station wieder nach Hause durfte, blieben diese Fragen fest verankert. Was auch daran liegen könnte, dass meine Mutter am Silvesterabend (unsere Party hatte ich eh schon abgesagt) das gleiche Spiel spielte und mit einem angerissenen Aneurysma nach Osnabrück geflogen wurde.
Seitdem ließen mich diese Gedanken nicht los und ich machte Termine mit Bestattern um mich zu informieren. Ich erhielt alle Antworten und lernte noch sehr viel mehr. Auch über mich und menschliche Hemmschwellen. Schon als ich Termine vereinbarte tauchte die Frage auf: Passiert jetzt Jemandem was, wenn ich das Thema angehe? Und vor dem jeweiligen Bestattungsinstitut kostete es mich immer eine große Überwindungs-Anstrengung wirklich hineinzugehen. Das Thema ist so negativ in meinem Hirn verankert, dass es mich tatsächlich erschreckt und aber auch aufgeweckt hat, unbedingt damit anders umgehen zu müssen. Wir alle! Denn ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen Menschen so geht.
Außerdem ist mir bewusst geworden, dass auch meine Eltern und Schwiegereltern (alle Ü80) uns in nicht allzuferner Zukunft vor genau die gleichen Herausforderungen stellen werden.
Manuela und ich haben uns nach vielen Jahren hier in Neuss 2025 wiedergefunden. Da auch sie viele gute Gedanken zu den Themen ALT WERDEN und TOD sowie ebenfalls den Traum etwas in der Richtung zu unternehmen, kamen wir zusammen und haben die Agentur LEBENSWEG gegründet, um allen Menschen diese Fragen zu beantworten, das Thema zu normalisieren und Ängste zu nehmen.
Warum interessierst Du dich für das Thema, schreib es gerne in die Kommentare oder per Mail oder WhatsApp.
Der Tod ist für mich wie ein unendlicher Raum. Ein Raum, den ich nicht betreten darf, weil ich nicht weiß, wo der Eingang ist. Dieser Raum wird mich irgendwann einnehmen und dann werde ich in diesem Raum sein und es wahrscheinlich auch nicht wissen. Es ist wie einschlafen, tief und fest schlafen. Ich weiß nicht, ob ich in dem Raum aufwachen werde und dann dort lebe oder ob es wie in einem Traum ist und ich umher irre?
Wenn ich es mir bildlich vorstelle, dann ist es wie durchs Universum fliegen ohne ein Ende. Wie in dem Film: „Gravity“ mit Sandra Bullock und Georg Clooney. Gemeinsam mit dem erfahrenen Astronauten Matt Kowalsky (Georg Clooney) fliegt die Wissenschaftlerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) im Space Shuttle zu ihrer ersten Weltraum-Mission. Sie soll Reparaturen am Weltraumteleskop Hubble durchführen. Doch außerhalb des Shuttles kommt es zu einem Unfall und Sandra Bullock fliegt durch den Raum. Das Bild hat sich bei mir eingebrannt, so stelle ich es mir vor.
Alles ist dunkel und ich schwebe. Doch was bedeutet der Tod für mich? Eigentlich hat er keine Bedeutung für mich direkt. Er ist so natürlich, wie das Leben. Er gehört für mich dazu: Leben – Tod. Ich bin aus dem Nichts gekommen und ich gehe wieder ins Nichts. Er beendet einen Prozess, den Prozess des Wachsens, des Lebens. Der Tod ist das Vergehen. Werden und Vergehen. Einatmen – Ausatmen. Sein und nicht sein. Er macht mir auch keine Angst, weil er sein muss. Was kommt, muss wieder gehen. Es ist so, es ist natürlich, es ist die Natürlichkeit auf Mutter Erde. Es ist wie dieses „sowieso nichts dagegen tun zu können“. Also, nehme ich den Tod an so wie er sich mir zeigt.
Simone und ich – Manuela – arbeiten nun seid fast einem halben Jahr an unser Selbständigkeit mit der Agentur Lebensweg für die letzte Etappe. Wir haben uns zusammen getan, weil wir uns wieder selbständig machen wollten und uns beide das Thema TOD umtrieb und wir etwas im Umgang mit dem TOD verändern wollten.
Doch wie wir persönlich den TOD empfinden oder darüber ganz tief in uns denken, darüber haben wir bis jetzt nicht gesprochen und so ist dieser Text hier auch entstanden. Ich hatte den Blogbeitrag begonnen und Simone gebeten, doch auch mal ihre Sicht und die Bedeutung des Todes für sie zu beschreiben.
Was bedeutet Tod für Simone:
Der Tod ist für mich etwas Endgültiges. Etwas, das ich nicht verhindern kann. Ich kann mich noch so gesund ernähren, noch so vorsichtig leben, noch so viele Entscheidungen richtig oder falsch treffen, der Tod kommt auf alle Fälle. Ich kann nichts dagegen tun. Das macht mir allerdings keine Angst, ich bin eher extrem neugierig auf das „Danach“. Ich freue mich auch im Leben immer auf die nächste Phase! Ich habe mich schon immer auf die Zukunft gefreut. Auf das Kinder bekommen, auf Kindersitze im Auto haben, danach dann auf endlich keine Kindersitze mehr im Auto haben, auf die Zeit, wenn alle Kinder ausgezogen sind, auf das Großeltern werden und eben auch darauf zu erfahren, was nach dem Leben passiert.
Ich stelle Ihn mir tatsächlich als eine „Person“ oder sagen wir „Energie“ vor, die mich an die Hand und mitnimmt und mir zeigt, wie es weitergeht. Am liebsten natürlich so attraktiv wie Brad Pitt in dem Film „Joe Black“, aber auf alle Fälle friedlich, nicht bösartig.
Angst macht mir nur, wenn der Tod mir Jemanden nimmt. Nicht unbedingt, wenn nun unsere Elterngeneration von Ihm genommen wird. Das ist im Endeffekt der Lauf der Dinge. Nein, ich meine, wie meine Freundin mit 34 Jahren Krebs hatte und mit musste. Oder sich meine 40 jährige Freundin umbringt und Ihre kleinen Kinder nun alleine aufwachsen müssen. Dann bedeutet der Tod für mich etwas schrecklich Böses, wobei er in beiden Fällen mit Sicherheit auch Erlösung bedeutet hat.
Vor zwei Jahren wären innerhalb von 3 Tagen fast 2 meiner mir liebsten Angehörigen verstorben. Da stand ich vor einem Berg an Fragen, was das für mich bedeutet hätte. Seitdem beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Tod und ich muss sagen, je mehr ich mich mit Ihm auseinandersetze, umso mehr verliert er den Schrecken oder vielleicht sogar an Bedeutung. Vor allem hat aber das Leben an Bedeutung gewonnen.
Was bedeutet der Tod für Dich? Welche Idee oder Vorstellung hast Du? Schreibe uns!